Auf einen Blick
Eine Duschabtrennung ist die funktionale und optische Abgrenzung des Duschbereichs im Badezimmer. Die Wahl zwischen rahmenloser Glastür, Walk-In-Lösung oder Duschvorhang hängt von Platz, Budget und Pflegeaufwand ab. Typische Maße sind 80–120 cm Breite für Dreh- oder Falttüren, Walk-Ins ab 90 cm Öffnung. Kosten für Glasabtrennungen liegen zwischen 400 € (Duschvorhang-Komplettset) und über 2.500 € (rahmenlose Ganzglasanlage mit Beschichtung). In Altbau-Bädern mit 4–6 m² ist eine Nischenlösung oder eine maßgefertigte Glastür oft die beste Wahl. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die passende Duschabtrennung für Ihre Badgröße, Ihren Stil und Ihr Budget zu finden – mit konkreten Preisen, Montagehinweisen und Pflegetipps für den deutschen Markt.

1. Duschabtrennungen im Überblick: Typen, Vor- und Nachteile
Die Auswahl an Duschabtrennungen ist groß, aber die grundlegenden Typen lassen sich klar unterscheiden. Der Klassiker ist die Duschkabine mit Rahmen, bei der Glas- oder Kunststoffelemente in einem Aluminium- oder Edelstahlrahmen gefasst sind. Diese Variante ist preiswert (ab 200 € für eine einfache 80×80 cm Kabine), robust und einfach zu montieren. Nachteil: Der Rahmen sammelt oft Kalk und Schmutz, und die Optik wirkt etwas schwerer. Für Mietwohnungen ist eine rahmengeführte Falttür oder Schiebetür ideal, da sie sich rückstandslos demontieren lässt.
Die rahmenlose Glastür ist der aktuelle Trend in Neubau und Eigentumswohnungen. Hier wird das Sicherheitsglas (ESG) nur an Scharnieren oder Beschlägen befestigt, sichtbare Rahmen entfallen. Das verleiht dem Bad eine offene, leichte Atmosphäre. Preislich starten rahmenlose Türen bei etwa 600 € für eine 90 cm breite Pendeltür, können aber bei Sondermaßen und mit Beschichtung schnell 1.500–2.500 € erreichen. Wichtig: Die Montage erfordert präzise Wandverhältnisse – im Altbau mit schiefen Wänden sind oft Ausgleichsprofile oder individuelle Anfertigungen nötig, was die Kosten steigert.
Die Walk-In-Dusche (auch offene Dusche) kommt ganz ohne Tür aus. Ein feststehendes Glaspanel (meist 80–120 cm breit) schützt vor Spritzwasser, der Einstieg bleibt offen. Diese Lösung ist besonders barrierefrei und wirkt modern, benötigt aber eine ausreichend große Dusche (mindestens 90×90 cm, besser 100×100 cm) und eine gute Fliesenentwässerung (Gefälle zum Ablauf). Ein Walk-In mit ESG-Panel und Halterung kostet je nach Größe und Glasstärke (8–10 mm) zwischen 500 € und 1.200 €. In einer 55 m² Altbauwohnung in Leipzig habe ich oft erlebt, dass die offene Dusche aufgrund der geringen Raumtiefe (oft nur 1,60 m) zu viel Spritzwasser verursacht – hier ist eine Türlösung besser.
Der Duschvorhang ist die günstigste und flexibelste Variante: Eine Stange (10–30 €) plus Vorhang (15–50 €) reichen aus. Ideal für Mietwohnungen oder kleine Bäder unter 4 m², wo eine feste Abtrennung zu massiv wirkt. Nachteil: Nasse Vorhänge neigen zu Schimmel, und der optische Eindruck ist weniger hochwertig. Für Gäste-WCs oder Kinderbäder ist der Vorhang aber eine praktische Übergangslösung.
Schließlich gibt es noch Falt- und Schiebetüren, die besonders platzsparend sind. Eine Falttür aus Kunststoff oder Glas (60–100 cm Breite) kostet ab 150 €, eine Schiebetür aus Aluminium mit Glaseinsatz ab 400 €. Beide eignen sich für schmale Nischen oder wenn vor der Dusche wenig Platz für eine nach außen öffnende Tür ist. Wichtig: Schiebetüren benötigen eine Laufschiene, die regelmäßig gereinigt werden muss, da sich sonst Kalk und Haare ablagern.
2. Die richtige Größe und Form für Ihr Bad
Die Maße der Duschabtrennung richten sich nach der vorhandenen Duschfläche. Typische Breiten sind 80 cm, 90 cm, 100 cm und 120 cm. Die Höhe beträgt meist 190–200 cm, bei Walk-In-Panels oft 195 cm. In deutschen Bädern sind genormte Nischenmaße (z. B. 80×80 cm oder 90×90 cm) üblich, aber gerade im Altbau weichen diese oft ab. Messen Sie daher immer exakt: Breite auf drei Höhen (oben, Mitte, Boden), Höhe an drei Stellen (links, Mitte, rechts) und prüfen Sie die Lotrechte der Wände. Eine Abweichung von mehr als 5 mm erfordert meist eine maßgefertigte Lösung oder Ausgleichsprofile.
Für kleine Bäder (4–6 m²) empfehle ich eine Duschkabine mit Falttür (80×80 cm) oder eine Viertelkreisdusche (90×90 cm). Eine Viertelkreisdusche mit Rahmen kostet komplett ab 300 €, die Montage ist mit etwas Geschick selbst machbar. In einer 55 m² Altbauwohnung in Leipzig habe ich eine 80×80 cm Nische mit einer rahmenlosen Pendeltür ausgestattet – die schmale Tür (60 cm) öffnete nach innen, sodass sie nicht in den Raum ragte. Die Kosten lagen bei 650 € inklusive Montage (2019).
Bei Neubau-Wohnungen mit offenen Grundrissen ist die Walk-In-Dusche erste Wahl. Die Dusche sollte mindestens 90×90 cm, besser 100×100 cm groß sein, um Spritzwasser zu vermeiden. Das feststehende Panel sollte die Dusche um mindestens 30–40 cm überlappen, also z. B. 80 cm breit bei einer 100 cm breiten Dusche. Die Glasstärke beträgt 8 mm für Standardfälle, 10 mm bei größeren Spannweiten (über 100 cm Breite) oder umlaufenden offenen Duschen. Eine 10 mm ESG-Scheibe mit Nano-Beschichtung (erleichtert die Reinigung) kostet etwa 200–300 € mehr als eine 8 mm ohne Beschichtung.
Wichtig: Die DIN 18040 (Barrierefreies Bauen) fordert eine lichte Breite von mindestens 90 cm für Türöffnungen. Wenn Sie eine barrierefreie Dusche planen, muss die Einstiegsöffnung mindestens 90 cm breit sein, besser 100 cm. Ein ebenerdiger Duschbereich (Nassraum) mit Gefälle zum bodengleichen Ablauf ist Pflicht. Die Kosten für eine barrierefreie Dusche liegen schnell bei 3.000–5.000 € inklusive Fliesenarbeiten, Abdichtung und Abtrennung.
3. Materialien und Verglasung: Sicherheitsglas, Beschichtungen und Rahmen
Für Duschabtrennungen wird ausschließlich Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) verwendet, das bei Bruch in kleine Krümel zerfällt und so Verletzungen vermeidet. Teilweise kommt auch VSG (Verbund-Sicherheitsglas) zum Einsatz, das aus zwei verbundenen Scheiben besteht – es ist teurer (Aufpreis 30–50 %) und schwerer, aber noch stabiler. Für Standard-Duschen reicht ESG in 6 mm oder 8 mm Dicke. 6 mm ist leichter und günstiger, 8 mm stabiler und weniger durchbiegend. Für rahmenlose Türen mit großen Scheiben (über 90 cm Breite) ist 8 mm Pflicht.
Die Glasoberfläche kann unbehandelt oder mit einer Beschichtung versehen sein. Eine Nano-Beschichtung (auch Easy-Clean genannt) bewirkt, dass Wasser perlt und Kalk sich schwerer festsetzt. Die Reinigung wird dadurch deutlich einfacher, die Beschichtung hält je nach Qualität 2–5 Jahre. Eine gute Beschichtung kostet als Option ab 100 € Aufpreis pro Scheibe. In der Praxis zeigt sich, dass selbst beschichtetes Glas gelegentlich mit einem Kalklöser gereinigt werden muss – es ist kein Wundermittel, aber eine spürbare Erleichterung.
Die Rahmen bestehen meist aus Aluminium (pulverbeschichtet oder eloxiert) oder Edelstahl. Aluminium ist leichter und günstiger, Edelstahl wirkt hochwertiger, ist aber anfälliger für Fingerabdrücke und Kalkflecken. Wählen Sie die Farbe des Rahmens passend zu Ihren Armaturen: verchromt, matt-schwarz, gebürstet oder weiß. In Mietwohnungen ist ein neutraler Chrom- oder Weißton empfehlenswert, da er sich leichter vermieten lässt.
Achten Sie auf das Dichtungsprofil zwischen Tür und feststehendem Teil sowie zwischen Glas und Wand. Magnetdichtungen (bei Drehtüren) oder Bürstendichtungen (bei Schiebetüren) verhindern Spritzwasser. Diese Dichtungen sind Verschleißteile und sollten alle 3–5 Jahre ausgetauscht werden (Kosten: 10–30 € pro Meter). Ein häufiger Fehler ist, dass die untere Dichtung nicht richtig aufliegt – Wasser läuft dann unter der Tür durch. Abhilfe schafft eine Bodendichtung mit Gummilippe.
4. Montage: Selbst einbauen oder Fachmann? – Kosten und Ablauf
Die Montage einer Duschabtrennung ist anspruchsvoll, kann aber von geübten Heimwerkern bewältigt werden. Voraussetzung: Sie benötigen eine Wasserwaage, Bohrmaschine mit Hartmetallbohrer (für Fliesen), Schrauben und Dübel (für die Wandbeschaffenheit passend), Silikon und einen Glassauger. Die genaue Anleitung liegt dem Bausatz bei. Wichtig: Die Wand muss tragfähig sein – bei Gipskartonplatten sind spezielle Hohlraumdübel nötig, bei alten Fliesen kann der Bohrer abrutschen (mit Kreppband fixieren).
Eine Komplettmontage durch einen Fachbetrieb kostet je nach Aufwand 150–400 €. Darin enthalten sind Anlieferung, Aufbau, Bohren der Löcher, Verwendung von Dübeln, Abdichten mit Silikon sowie Entsorgung des Verpackungsmaterials. Bei einer rahmenlosen Glastür mit Sondermaßen ist der Fachmann fast immer die bessere Wahl, da hier Toleranzen von wenigen Millimetern entscheiden. In einer 55 m² Altbauwohnung in Leipzig habe ich für eine maßgefertigte rahmenlose Dusche (90×90 cm, ESG 8 mm, Nano-Beschichtung) 1.800 € für die Glasanlage plus 350 € Montage bezahlt – Gesamtkosten 2.150 € (Stand 2025). Der Einbau dauerte einen halben Tag.
Bei Selbstmontage sparen Sie die Montagekosten, müssen aber Werkzeug (Glassauger ca. 30–50 €, Silikonpistole 10 €) kaufen. Achten Sie auf die korrekte Ausrichtung: Das Glas darf nicht verkanten, da sonst Spannungsrisse entstehen können. Eine zweite Person ist für schwere Scheiben (über 30 kg) unbedingt erforderlich. Die Garantie des Herstellers erlischt oft bei Selbstmontage – prüfen Sie die Bedingungen. Für günstige Duschkabinen (unter 300 €) lohnt sich die Selbstmontage, für teure Glasanlagen rate ich zum Fachmann.
Ein wichtiger Punkt: Die Abdichtung zwischen Duschwanne (oder Boden) und Glas muss fachgerecht mit Sanitärsilikon (möglichst mit Schimmelschutz) erfolgen. Tragen Sie Silikon glatt auf und glätten Sie es mit einem Fugenglätter. Lassen Sie es 24 Stunden aushärten, bevor die Dusche benutzt wird. Eine unsachgemäße Abdichtung führt zu Wasserschäden, die in Mietwohnungen teuer werden können (Haftung des Mieters).
5. Kostenvergleich und Budgetplanung 2026
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Gesamtkosten (Material + Montage) für verschiedene Duschabtrennungstypen in typischen Größen. Die Preise basieren auf dem deutschen Markt 2026 (inkl. MwSt., ohne individuelle Sonderwünsche wie Sondermaße oder Premium-Beschichtungen).
| Typ | Größe (B×H in cm) | Materialkosten (€) | Montagekosten (€) | Gesamtkosten (€) |
|---|---|---|---|---|
| Duschvorhang-Komplettset | 100×200 | 25–60 | 0 (DIY) | 25–60 |
| Duschkabine mit Rahmen (Falttür) | 80×200 | 150–300 | 100–200 | 250–500 |
| Duschkabine mit Rahmen (Drehtür) | 90×200 | 200–400 | 100–250 | 300–650 |
| Viertelkreisdusche mit Rahmen | 90×90 | 300–600 | 150–300 | 450–900 |
| Rahmenlose Glastür (Dreh-/Pendeltür) | 80×200 | 600–1.200 | 200–400 | 800–1.600 |
| Walk-In-Panel (feststehend) | 80×195 | 400–800 | 150–300 | 550–1.100 |
| Rahmenlose Schiebetür (2-teilig) | 120×200 | 1.000–2.000 | 300–500 | 1.300–2.500 |
| Maßanfertigung (Sondermaß, ESG 8 mm) | 100×200 | 1.500–2.500 | 300–500 | 1.800–3.000 |
Zusätzliche Kosten können entstehen für: Nano-Beschichtung (100–300 €), Dichtungsprofile (20–50 €), Entsorgung der Verpackung (10–20 €), eventuelle Abdichtungsarbeiten am Boden (200–500 €). Bei einer barrierefreien Dusche kommen noch Fliesenarbeiten und Abdichtung hinzu, die den Gesamtpreis auf 3.000–6.000 € treiben können.
Für ein Budget unter 500 € ist eine Duschkabine mit Rahmen die richtige Wahl. Wer zwischen 500 und 1.000 € ausgeben kann, bekommt eine gute rahmenlose Tür oder ein Walk-In-Panel. Über 1.500 € sind Maßanfertigungen und Designermodelle möglich. Tipp: In Baumärkten (Obi, Hornbach) gibt es oft günstige Duschkabinen ab 200 €, allerdings sind diese meist aus Kunststoff und weniger stabil. Für langlebige Qualität lohnt sich der Gang zum Fachhandel oder Online-Spezialisten (z. B. Duschen-Direkt, Sanitär-Depot).
6. Pflege und Wartung: So bleibt Ihre Duschabtrennung lange schön
Kalk und Seifenreste sind die größten Feinde jeder Duschabtrennung. Eine regelmäßige Reinigung verlängert die Lebensdauer und bewahrt die Optik. Ich empfehle, nach jeder Dusche das Wasser mit einem Abzieher (Gummilippe) von der Scheibe zu entfernen – das dauert 30 Sekunden und reduziert Kalkablagerungen um 80 %. Ein Abzieher kostet 5–15 € und sollte alle 6 Monate ersetzt werden, wenn die Lippe spröde wird.
Einmal pro Woche sollte die Duschabtrennung mit einem milden Reiniger oder Essigwasser (1:3) besprüht und mit einem weichen Tuch abgewischt werden. Vermeiden Sie aggressive Scheuermittel oder Kratzschwämme, da sie die Glasoberfläche (und Beschichtung) zerkratzen. Für hartnäckigen Kalk hilft ein spezieller Kalklöser (z. B. von Sidolin oder Antikal, 5–10 € pro Flasche). Rahmen aus Aluminium können mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel gereinigt werden – keine säurehaltigen Mittel, da sie die Pulverbeschichtung angreifen.
Die Dichtungen sollten regelmäßig auf Risse und Ablösungen geprüft werden. Wenn Wasser unter der Tür durchläuft, ist oft die untere Dichtung defekt. Ein Austausch ist einfach: Alte Dichtung abziehen, neue (passend zum Profil) aufstecken – Kosten 10–30 € pro Meter. Schimmel an Silikonfugen lässt sich mit einem Schimmelentferner (Chlorhaltig, 5–10 €) behandeln. Tipp: Nach der Reinigung die Fuge trockenreiben und gut lüften.
In Mietwohnungen ist die Duschabtrennung oft Mietsache – der Vermieter muss für die Grundausstattung sorgen, aber der Mieter haftet für Schäden durch unsachgemäße Reinigung oder Montage. Klären Sie vor dem Einbau einer eigenen Duschabtrennung mit dem Vermieter, ob Sie diese bei Auszug entfernen müssen (und die ursprüngliche Dusche wiederherstellen). Im Zweifel die alte Abtrennung aufbewahren.
Fazit
Die Wahl der richtigen Duschabtrennung hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab: Platz, Budget, Design und Pflegeaufwand. Für kleine Bäder und Mietwohnungen sind rahmengeführte Duschkabinen (200–500 €) oder Duschvorhänge (25–60 €) die praktischste Lösung. Wer Wert auf Ästhetik und ein offenes Raumgefühl legt, investiert in eine rahmenlose Glastür oder Walk-In-Dusche (800–2.500 €). Maßanfertigungen sind bei schiefen Wänden oder Sondermaßen unvermeidbar und kosten 1.800–3.000 €. Planen Sie immer ein Budget für Montage und eventuelle Abdichtungsarbeiten ein. Mit der richtigen Pflege (Abzieher, milder Reiniger, Dichtungskontrolle) bleibt Ihre Duschabtrennung über Jahre funktional und schön. Prüfen Sie vor dem Kauf die Maße, die Wandbeschaffenheit und die Mietvertragsbedingungen – dann steht dem Duschvergnügen nichts im Wege.

Häufige Fragen
Welche Glasstärke ist für eine Duschabtrennung empfehlenswert?
Für rahmenlose Türen und Paneele wird meist 8 mm ESG (Einscheiben-Sicherheitsglas) verwendet. 6 mm ist für kleinere, gerahmte Kabinen ausreichend. Bei sehr großen Scheiben (über 100 cm Breite) oder Walk-In-Lösungen ohne obere Halterung sollte 10 mm ESG gewählt werden, um Durchbiegung zu vermeiden. Fragen Sie im Fachhandel nach der statischen Eignung.
Kann ich eine Duschabtrennung selbst montieren?
Ja, mit handwerklichem Geschick ist die Selbstmontage möglich, vor allem bei Bausätzen aus dem Baumarkt. Für rahmenlose Glastüren und Maßanfertigungen rate ich jedoch zum Fachmann, da die Scheiben schwer sind (30–50 kg) und präzise ausgerichtet werden müssen. Bei Selbstmontage erlischt meist die Garantie. Die Montagekosten von 150–400 € sind gut investiert, um spätere Probleme zu vermeiden.
Was kostet eine Duschabtrennung mit Montage 2026?
Die Gesamtkosten (Material + Montage) liegen je nach Typ zwischen 25 € (Duschvorhang) und über 3.000 € (Maßanfertigung). Eine Standard-Duschkabine mit Rahmen (80×80 cm) kostet komplett 250–500 €, eine rahmenlose Glastür (90×200 cm) 800–1.600 €. Walk-In-Paneele sind ab 550 € zu haben. Inkludieren Sie immer einen Puffer von 10–20 % für unvorhergesehene Arbeiten (z. B. Ausgleich von Wandunebenheiten).
Wie reinige ich eine Duschabtrennung mit Nano-Beschichtung?
Eine Nano-Beschichtung erleichtert die Reinigung, ersetzt sie aber nicht. Wischen Sie die Scheibe nach jeder Dusche mit einem Abzieher ab. Einmal pro Woche reicht ein feuchtes Tuch mit mildem Reiniger oder Essigwasser. Vermeiden Sie scheuernde Schwämme und aggressive Chemikalien, da sie die Beschichtung beschädigen. Bei Bedarf kann die Beschichtung nach 2–5 Jahren erneuert werden (Kosten: 50–150 € durch Fachfirma).
Welche Duschabtrennung ist für eine Mietwohnung am besten geeignet?
In Mietwohnungen sind rahmengeführte Duschkabinen oder Duschvorhänge ideal, da sie sich leicht demontieren und wieder einbauen lassen. Achten Sie darauf, dass die Montage keine dauerhaften Schäden an Fliesen oder Wänden hinterlässt. Bohren Sie nur in Fugen (nicht in Fliesen) und verwenden Sie Dübel, die sich später entfernen lassen. Sprechen Sie vorher mit dem Vermieter – manche erlauben keine Bohrarbeiten in gefliesten Wänden.
Wie messe ich die Nische für eine Duschabtrennung richtig?
Messen Sie die Breite an drei Stellen (oben, Mitte, Boden) und die Höhe an drei Stellen (links, Mitte, rechts). Notieren Sie das kleinste Maß – die Duschabtrennung muss in die Nische passen. Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob die Wände lotrecht sind. Bei Abweichungen über 5 mm sind Ausgleichsprofile oder eine Maßanfertigung nötig. Messen Sie auch die Tiefe der Duschwanne (falls vorhanden).
Ist eine Walk-In-Dusche ohne Tür für jedes Bad geeignet?
Nein, eine Walk-In-Dusche benötigt ausreichend Platz, damit kein Wasser auf den Fußboden spritzt. Die Dusche sollte mindestens 90×90 cm groß sein, besser 100×100 cm. Der Spritzwasserschutz wird durch ein feststehendes Glaspanel (80–120 cm breit) und eine gute Abdichtung des Bodens erreicht. In sehr kleinen Bädern (unter 4 m²) ist eine geschlossene Duschkabine oft praktischer. Achten Sie auf die DIN 18040 für Barrierefreiheit.